Grenzhandel, ein besonderes Urlaubserlebnis

Es ist immer wieder faszinierend, wenn unsere Feriengäste zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Grenzhandel machen und in  einen der zahlreichen dänischen Supermärkte gelangen.

Das Abenteuer fängt schon auf dem Parkplatz an. Der Anteil skandinavischer Kundschaft ist sehr groß und sie befinden sich in Urlaubsstimmung und Kauflust, also aufgepasst!

Betreten die Gäste dann das Geschäft, hören sie die unterschiedlichen nordischen Sprachen und Dialekte. Willkommen im deutsch-dänischen Grenzgebiet.

Sie wissen kaum noch, ob sie in Deutschland oder Dänemark sind. Die Preise der Artikel sind in Kronen ausgepreist und stehen ganz groß auf den Zetteln geschrieben. Doch wie viel ist das dann in Euro? Bei genauen Hinsehen findet man den Euro Betrag ganz unten und ganz klein.

Erstaunlich ist auch das Angebot: Süßigkeiten in riesiger Auswahl. Bekannte und unbekannte Hersteller, Gebinde in ungewöhnlichen Größen. Spirituosen aller Art und Preisklassen. So gut wie alle Weine aus allen Anbau Gebieten in allen Herren Ländern der Welt. Und dann die Dosen! Alle dänischen Biere gibt es in Dosen, eine unglaubliche Auswahl, ebenso wie die Softdrinks mit Inhalten, die es in Deutschland nicht gibt. Und noch die Dosen mit Cider und fertigen Longdrinks, die Qual der Wahl ist schier unermesslig, alles auf Papppaletten. Hat man sich endlich entschieden und den Weg zur Kasse geschafft, fragt der freundliche Kassierer nach dem Ausweis. Das Fragezeichen steht im Gesicht geschrieben. Was soll das? Ganz einfach, das deutsche Pfand System! Die Dosen sind Reimporte und vom Pfand befreit, daher nicht an Deutsche verkäuflich. Die Enttäuschung ist nun groß, aber es hilft nichts, der auch noch so freundliche Verkäufer ist unbestechlich und die Dosen müssen zurück ins Regal.

Vielleicht trösten sich unsere Gäste dann mit Flaschenbier oder greifen zum leckeren Lakritz, um dann wieder an der Kasse gefragt zu werden,eventuell auf dänisch, ob sie in Kronen oder Euro bezahlen möchten.

Zurück auf dem Parkplatz ist das Erstaunen wieder groß, denn die Dänen packen sich ihre Autos voll mit Dosen

Frische Eier im Landurlaub

Das Küken mit Berta und Hilde

Das Küken mit Berta und Hilde

Ein frisches Hühnerei für das Frühstück aus dem Nest zu holen ist für unsere Feriengäste ein besonderes Erlebnis im Landurlaub.  Für Kinder ist das oft als ein kleines Abenteuer, denn es ist schon mutig in den Hühnerstall zu steigen und sich zwischen den Hühner zu bewegen. Aber unsere Hühner sind zahm und nicht so groß. Mit etwas Geduld lassen sie sich auch einmal streicheln. Mit Verwunderung stellen sie dann fest, wie weich die Federn sind.

Morgens werden die Hühner mit frischem Futter und Wasser versorgt. Im Laufe des Tages bringen wir ihnen Grünes. Besonders gern mögen sie Vogelmiere, Gras und Löwenzahn. Auch Gemüsereste (außer rohen Kartoffeln, gekochte dagegen sehr gern) oder altes Brot stehen auf der Menüliste.

Ständig scharren die Hühner in ihrem Gehege nach Würmern. Diese lieben sie sehr. Manchmal scharren sie sich auch eine kleine Kuhle, in die sie sich hineinlegen oder sie nehmen ein Sandbad. Tagsüber laufen sie ständig herum und der Hahn kräht vor Begeisterung. Mit ganz besonderen Gegacker bekundet er, wenn eine der Hennen zum Eierlegen auf dem Nest sitzt. Mit ein wenig Glück können wir sie beim Eier legen beobachten. Danach liegt ein Ei im Nest!

Im Mai blieb eine der Hennen jedoch auf dem Nest sitzen: Sie brütete. 21 Tage dauert es bis ein ausgebrütet ist. Wir warteten also geduldig und gespannt. Eines Tages Anfang Juni war es soweit. Ein leises Piepsen war unter der Glucke zu hören, das erste Ei war ausgebrütet. Ein niedliches kleines Küken schaute vorsichtig hervor, unser erstes und leider einziges.

Harald, der prächtige Leghorn Exchequer Hahn ist nun stolzer Vater und Berta, die braune Zwerghuhn Henne stolze Mutter. Doch das Küken wird wohl eine der Leghorn Exchequer Hühner, namens Hella und Hilde zur leiblichen Mutter haben, denn die Federn werden immer heller. Leghorn Exchequer Hühner sind eher klein, unregelmäßig schwarzbunt, mit viel weiß. Haralds  Schwanzfedern schimmern grünlich. Er gefällt uns, unseren Feriengästen und den Hennen sehr gut.

Sandkuchen und Löwenzahnomelette – Urlaub mit Kindern

Der kleine Puppenherd

Der kleine Puppenherd

Kinder haben viel Fantasie und können aus den unscheinbarsten Dingen wunderbares zaubern. Im Urlaub mit Kindern auf unserem Rossenhof haben sie viele Möglichkeiten die verschiedensten, selbstgefundenen Naturmaterialien zu verwandeln.

Alt und bewährt sind die Sandkuchenvariationen z. B. aus dunklen oder hellen Sand mit Gänseblümchen oder anderen Sommerblumen verziert.

Als Vorspeise kredenzen die Kinder ihren Püppis und Teddys vielleicht Giersch-Gras-Suppe mit Gundermann verfeinert. Als Hauptspeise bereiten sie dann Löwenzahn-Omelette. Ob Mama und Papa, Oma und Opa wohl auch einmal probieren möchten?

Die Wichtel, Trolle, Feen und all die anderen Naturwesen unseres Hofes lieben Kinderlachen. Sie freuen sich bärig über die Leckereien aus der Kinderküche. Heimlich kommen sie ungesehen um sich schnell ein paar Bissen zu nehmen. Schlecken an ihren Fingern, schmatzen genüsslich, reiben sich die Bäuche, einfach köstlich.

Viele kleine Ecken und Winkel, große und kleine Verstecke unter Bäumen und Büschen finden die Kinder rund um unseren Hof um ungestört zu spielen. Hier dürfen sie sich ganz in das Spiel vertiefen.

Sollte das Wetter einmal nicht so schön sein, befindet sich in unserer Pflanzenhalle eine Spielecke mit einer kleinen aber fahrbaren Sandkiste, dem Puppenherd und dem kleinen Förmchen. Eifrig suchen die Kinder noch ein paar Zutaten, z.B. Ahornblätter, Giersch, Gänseblümchen und entstehen die leckersten Sandkuchen und Mahlzeiten. Ein Stöckchen zum Umrühren, ein kleiner Ast als Probierlöffel, mit Kinderaugen betrachtet, bekommen diese einfachen Naturmaterialien einen neuen Sinn und Zweck.

Wenn es plötzlich brummt, ist es vielleicht ein kleiner Gast, der den kleinen Trecker gefunden hat. Oder muss der Sand in den Laster gebaggert werden? Manchmal ist der Sand auch verbraucht und neuer muss mit der Schiebkarre herangefahren werden. Vom Sandhaufen quer über den Hof, Arbeit für starke Jungs und Deerns.

Mit roten Wangen von der guten frischen Luft und leuchtenden Augen strahlen sie uns an, unsere Ferienkinder. Welch eine Freude kommt da auf, diese glücklichen Mädchen und Jungen anzuschauen.

Selbstgemacht, rustikal und stabil: Der neue Fernsehtisch in unserer Ferienwohnung

Der neue selbstgemachte Fernsehtisch

Der neue selbstgemachte Fernsehtisch

Rustikal, individuell mit viel Charakter ist unser neuer, selbstgemachter Fernsehtisch in der Ferienwohnung, hergestellt aus den eigenen Eichenbrettern.

Der Sturm Christian wütete am 28.10.2013 zwar nur kurz über uns hinweg, doch er hat viele Bäume umgeweht. Unter anderem fielen ihm auch in unserem Wald allerhand Fichten, Eichen und Ahornbäume zum Opfer.

Es ist gefährlich im Windbruch zu arbeiten. Daher kam eines Tages eine riesige selbstfahrende Maschine mit Sägeblättern aus gestattet und hat den Wald aufgearbeitet. Das Nadelholz konnten wir verkaufen und damit die Aufarbeitungskosten bezahlen, doch die Eichen- und Ahornstämme waren unverkäuflich.

Zu schade fanden wir es diese Stämme einfach als Feuerholz klein zu sägen. Schließlich waren die Bäume schon über 50 Jahre alt und hatten schon einen netten Stammdurchmesser.

Also brachten wir 12 Eichen- und einen Ahornstamm in die Sägerei. Mit 4 cm starken Brettern und einigen Kanthölzern kamen wir nach Hause. Schon beim Aufstapeln kamen die Ideen, denn kein Brett ist wie das andere.  Doch erstmal mussten die Bretter trocknen, damit sie später nicht reißen. Obwohl sie schon über ein Jahr gefällt waren, enthielt ihr Holz noch sehr viel Wasser. Ein Baum speichert nun einmal sehr viel Wasser.

In unsere Ferienwohnung fehlte noch ein Fernsehtisch. Warum nicht aus dem eigenen Holz?

Die passenden Bretter lagen schon obenauf. Der Plan war im Kopf und auf Papier. An einem verregneten Tag ging es ans Werk:

Die Spuren der großen Säge weghobeln. Schleifen, in die vorgegeben Längen absägen, wieder schleifen. Löcher für die Holzdübel bohren und wieder schleifen. Zusammensetzen, der spannende Moment ob alles wirklich so sitzt und aussieht wie in der Vorstellung. Die Tischplatte aufsetzen und probieren, wie sie am besten zur Geltung kommt. Wieder bohren, wieder schleifen. Endlich kann alles geölt und zusammengeleimt werden. Ein sicherer Platz für den Fernseher.

Jetzt ist er fertig. Nicht ganz perfekt, ein Unikat mit Charakter, sehr lebendig durch seine gewachsenen Kanten und Strukturen, eben SELBSTGEMACHT.

Hanni und Nanni auf dem Ferienhof

Hanni und Nanni

Hanni und Nanni

Der Rossenhof, unser Ferienhof, hat Zuwachs bekommen: Die Shropshire Schafe Hanni und Nanni.

Nanni ist ein Buddelschaf, also mit der Flasche aufgezogen. Daher ist sie sehr zutraulich. Hanni dagegen läuft auch schon einmal fort, kommt dann aber doch. Sollte man sich auf ihrer Weide aufhalten, springen sie einen gern an in der Hoffnung auf Streicheleinheiten oder ein Leckerli. Sie lieben altes Brot, Äpfel und einige Gemüsearten.

Beide lieben es gekrault zu werden.

Außerdem lieben sie frisches Gras, Löwenzahn und so manche andere Kräuter. Beim Spaziergang an der Leine finden sie allerhand davon. Man braucht viel Geduld beim Spaziergang, denn sie bleiben oft zum Grasen stehen und sie haben ihren eigenen Willen. Das heißt: Wir müssen ihnen sagen wo es lang geht, denn die schönen Gartenblumen schmecken besonders lecker!

Für unsere Feriengäste ist so ein Spaziergang ein ganz besonderes Erlebnis während ihres Landurlaubes.

Im Winter leben die Schafe geschützt zwischen unseren Gebäuden. . Sie begrüßen uns freudig mit ihrem Gemecker, denn wir füttern sie jeden Tag mit Heu und sorgen für frisches Trinkwasser. Selbstverständlich bekommen sie auch ihre Krauleinheiten. Dann frühstücken sie in Ruhe. Schafe sind Wiederkäuer, das heißt, sie kauen das Gras oder Heu noch einmal durch. Dabei liegen sie gemütlich, man sieht nur die Bewegungen ihres Maules.

Für den Sommer müssen wir noch ein Stückchen unserer Wiese abzäunen. Dort ist es nicht so warm und sie können dann im Waldschatten grasen.

Wenn es im zeitigen Frühjahr wärmer wird, lassen wir sie scheren, um sie von der Winterwolle zu befreien. Wir sind schon gespannt darauf, wie groß oder klein sie ohne ihre Wolle aussehen. Vielleicht eignet die Wolle sich auch zum Filzen? Wir werden es ausprobieren und vielleicht hat auch der eine oder andere Gast unseres Ferienhofes Lust aus der Wolle etwas herzustellen. Da Shropshire Schafe eher eine grobe Wolle haben, ist sie nicht zum Verspinnen geeignet.

Kreativität macht glücklich

Unser erster Glückswächter

Unser erster Glückswächter

Den eigenen Glückwächter kreieren , authentisch , nach eigenem Temperament und Geschmack. Aus verschiedenen Kulturen kommen die Krafttiere und Symbole, die Ihnen Schutz und Glück bringen. Suchen Sie sich das passende aus und fertigen Sie in unserer Werkstatt Ihren eigenen Glückswächter an.

Stöbern Sie in unseren Holzvorräten oder bringen Sie Fundstücke, die Sie im Wald oder am Strand gefunden haben, mit. Die Stücke werden zurechtgesägt, mit einem Loch versehen, geschliffen, geschnitzt, bemalt und dann auf eine Eisenstange gesteckt. So entsteht Ihr individuelles Unikat für Haus oder Garten.

Unser erster Glückswächter wurde so schön, dass wir ihn gleich zum Geburtstag verschenkt haben!

Es entstehen Material- und Werkstattbenutzungskosten von 10,- Euro, exklusive dem Topf.

 

 

 

Ostern

Perfekte Ostereierverstecke

Perfekte Ostereierverstecke

Ostern ist dieses Jahr sehr früh, doch vielleicht traut sich trotzdem schon die eine oder andere Frühlingsblume an die Sonne. Diese Blüten kommen unserem Osterhasen für geheimnisvolle Verstecke sehr gelegen.

Letztes Jahr fanden unsere kleinen Gäste ihre Ostereier in der Pflanzenhalle. Hier bringt das Suchen immer Spaß, auch bei Regen und Sturm.

Ein kleines, kostenfreies Event für unsere jungen und junggebliebenen Feriengäste am Ostersonntag.