Frische Eier im Landurlaub

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Ein frisches Hühnerei für das Frühstück aus dem Nest zu holen ist für unsere Feriengäste ein besonderes Erlebnis im Landurlaub.  Für Kinder ist das oft als ein kleines Abenteuer, denn es ist schon mutig in den Hühnerstall zu steigen und sich zwischen den Hühner zu bewegen. Aber unsere Hühner sind zahm und nicht so groß. Mit etwas Geduld lassen sie sich auch einmal streicheln. Mit Verwunderung stellen sie dann fest, wie weich die Federn sind.

Morgens werden die Hühner mit frischem Futter und Wasser versorgt. Im Laufe des Tages bringen wir ihnen Grünes. Besonders gern mögen sie Vogelmiere, Gras und Löwenzahn. Auch Gemüsereste (außer rohen Kartoffeln, gekochte dagegen sehr gern) oder altes Brot stehen auf der Menüliste.

Ständig scharren die Hühner in ihrem Gehege nach Würmern. Diese lieben sie sehr. Manchmal scharren sie sich auch eine kleine Kuhle, in die sie sich hineinlegen oder sie nehmen ein Sandbad. Tagsüber laufen sie ständig herum und der Hahn kräht vor Begeisterung. Mit ganz besonderen Gegacker bekundet er, wenn eine der Hennen zum Eierlegen auf dem Nest sitzt. Mit ein wenig Glück können wir sie beim Eier legen beobachten. Danach liegt ein Ei im Nest!

Im Mai blieb eine der Hennen jedoch auf dem Nest sitzen: Sie brütete. 21 Tage dauert es bis ein ausgebrütet ist. Wir warteten also geduldig und gespannt. Eines Tages Anfang Juni war es soweit. Ein leises Piepsen war unter der Glucke zu hören, das erste Ei war ausgebrütet. Ein niedliches kleines Küken schaute vorsichtig hervor, unser erstes und leider einziges.

Harald, der prächtige Leghorn Exchequer Hahn ist nun stolzer Vater und Berta, die braune Zwerghuhn Henne stolze Mutter. Doch das Küken wird wohl eine der Leghorn Exchequer Hühner, namens Hella und Hilde zur leiblichen Mutter haben, denn die Federn werden immer heller. Leghorn Exchequer Hühner sind eher klein, unregelmäßig schwarzbunt, mit viel weiß. Haralds  Schwanzfedern schimmern grünlich. Er gefällt uns, unseren Feriengästen und den Hennen sehr gut.

Hanni und Nanni auf dem Ferienhof

Der Rossenhof, unser Ferienhof, hat Zuwachs bekommen: Die Shropshire Schafe Hanni und Nanni.

Nanni ist ein Buddelschaf, also mit der Flasche aufgezogen. Daher ist sie sehr zutraulich. Hanni dagegen läuft auch schon einmal fort, kommt dann aber doch. Sollte man sich auf ihrer Weide aufhalten, springen sie einen gern an in der Hoffnung auf Streicheleinheiten oder ein Leckerli. Sie lieben altes Brot, Äpfel und einige Gemüsearten.

Beide lieben es gekrault zu werden.

Außerdem lieben sie frisches Gras, Löwenzahn und so manche andere Kräuter. Beim Spaziergang an der Leine finden sie allerhand davon. Man braucht viel Geduld beim Spaziergang, denn sie bleiben oft zum Grasen stehen und sie haben ihren eigenen Willen. Das heißt: Wir müssen ihnen sagen wo es lang geht, denn die schönen Gartenblumen schmecken besonders lecker!

Für unsere Feriengäste ist so ein Spaziergang ein ganz besonderes Erlebnis während ihres Landurlaubes.

Im Winter leben die Schafe geschützt zwischen unseren Gebäuden. . Sie begrüßen uns freudig mit ihrem Gemecker, denn wir füttern sie jeden Tag mit Heu und sorgen für frisches Trinkwasser. Selbstverständlich bekommen sie auch ihre Krauleinheiten. Dann frühstücken sie in Ruhe. Schafe sind Wiederkäuer, das heißt, sie kauen das Gras oder Heu noch einmal durch. Dabei liegen sie gemütlich, man sieht nur die Bewegungen ihres Maules.

Für den Sommer müssen wir noch ein Stückchen unserer Wiese abzäunen. Dort ist es nicht so warm und sie können dann im Waldschatten grasen.

Wenn es im zeitigen Frühjahr wärmer wird, lassen wir sie scheren, um sie von der Winterwolle zu befreien. Wir sind schon gespannt darauf, wie groß oder klein sie ohne ihre Wolle aussehen. Vielleicht eignet die Wolle sich auch zum Filzen? Wir werden es ausprobieren und vielleicht hat auch der eine oder andere Gast unseres Ferienhofes Lust aus der Wolle etwas herzustellen. Da Shropshire Schafe eher eine grobe Wolle haben, ist sie nicht zum Verspinnen geeignet.

Kreativität macht glücklich

Rossenhof

Den eigenen Glückwächter kreieren , authentisch , nach eigenem Temperament und Geschmack. Aus verschiedenen Kulturen kommen die Krafttiere und Symbole, die Ihnen Schutz und Glück bringen. Suchen Sie sich das passende aus und fertigen Sie in unserer Werkstatt Ihren eigenen Glückswächter an.

Stöbern Sie in unseren Holzvorräten oder bringen Sie Fundstücke, die Sie im Wald oder am Strand gefunden haben, mit. Die Stücke werden zurechtgesägt, mit einem Loch versehen, geschliffen, geschnitzt, bemalt und dann auf eine Eisenstange gesteckt. So entsteht Ihr individuelles Unikat für Haus oder Garten.

Unser erster Glückswächter wurde so schön, dass wir ihn gleich zum Geburtstag verschenkt haben!

Es entstehen Material- und Werkstattbenutzungskosten von 10,- Euro, exklusive dem Topf.

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